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Der alte Mann saß in seinem Sessel und lauschte der Musik. Beethovens 9. Symphonie hatte er aufgelegt und diese Musik schmeichelte seiner Ästhetik. Zurückgelehnt, bequem, aber trotzdem mit einer gewissen Haltung, saß er dort. Obwohl Beethoven sein Lieblingskomponist war, obwohl diese Musik ihn sonst stets in ihren Bann zog – heute hing der alte Mann seinen Gedanken nach.

In gewaltigen Dimensionen hat Jesus dieses Gleichnis dargestellt. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn stellt das geistige und menschliche Leben als ein allumfassendes und unaussprechliches Äonen dauerndes Drama der gefallenen Kinder Gottes dar, sinnbildlich vom Anfang der Schöpfung bis zur Heimkehr aller. Alle gefallenen Geistwesen gingen - in ihrem unvernünftigen Eigenwillen aus dem Hause Gottes, des ewigen Vaters, hinaustretend aus Seinen ewigen Gesetzen.

   
© Praxis für geistiges Heilen - Jürgen Pitten