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In unseren psychiatrischen Kliniken heute befinden sich vielebesessene Personen, welche aus Unkenntnis auf diesem Gebiet als Geisteskrank eingestuft, eingesperrt und behandelt werden.

Die Anweisungen der katholischen Kirche zum Exorzismus stammt ausdem Jahre 1614 und sollte heute in der Form keine Anwendung mehr finden. In dieser Zeit waren die Menschen mit der Problematik der Geisteskrankheiten nicht vertraut. Heute sollte es uns aber möglich sein, eine genauere Differenzierung vorzunehmen. Hierbei sollten folgende Merkmale ihre Anwendung finden:

Verdacht auf Besessenheit:

  1. plötzliche, anhaltende Veränderung in der Verhaltensweise (Aggressivität, Depressionen, farbliche Neugestaltung von Wohn- und Schlafräumen mit überwiegend dunklen bis schwarzen Farben etc.);
  2. starke Müdigkeit trotz gesunder Ernährung und Bewegung und geregeltem Schlaf, sofern medizinisch keine andere Diagnose gefunden werden kann (Nierenprobleme, Epstein – Barr –Virus, etc.);
  3. Zugehörigkeit zu Satanskulten oder ähnlichen Sekten;
  4. Suizidtendenzen

Starke Vermutung für Besessenheit:

  1. gesteigerte Aggressivität und Zerstörungswut gepaart mit verzerrtem Gesichtsausdruck, unter Umständen begleitet von ungewohnten gutturalen und heulenden Lauten und Stimmausdrücken;
  2. bei körperlichen Anzeichen von Folterungen und Bissen, welche nicht durch Menschen oder Tiere herbeigeführt wurden, sondern urplötzlich auftreten;
  3. wenn die betreffende Person wie durch eine unsichtbare Gewalt bald hierhin, bald dorthin geworfen wird, ohne dieses durch eigenes Zutun herbeiführen oder stoppen zu können;
  4. wenn die Person nicht dazu zu bewegen ist, einen geweihten Ort wie Kapelle, Kirche, Dom etc. zu betreten und hier bei Anzeichen von Furcht aufweist.

Sichere Anzeichen für Besessenheit:

  1. wenn die betreffende Person Anzeichen von Furcht oder Aggressivität zeigt als Folge davon, dass eine andere Person, ohne ihr Wissen still, im Geiste, ein Gebet spricht;
  2. wenn sie der Aufforderung zu beten, den Namen Gottes auszusprechen oder eine Anrufung Jesu durchzuführen, nicht nachkommen will oder kann;
  3. wenn sie bei der Verwendung von geweihten Gegenständen wie Kerzen, Kreuze, Rosenkränze, Weihwasser, Reliquien oder Hostie Anzeichen von Angst, Erschrecken, Erschütterung, Aggressivität oder sonstige Gefühlsausbrüche zeigt.

Bei Beachtung dieser Merkmale, unter Einbeziehung der heutigen diagnostischen Hilfsmittel der Medizin, sollte es möglich sein, die Anzeichen einer Besessenheit zu erkennen. Dieses trifft insbesondere da zu, wo sowohl die Schulmedizin als auch Naturheilkundige keine Diagnose finden und stellen können.

Wenden wir uns hier, auf dieser Seite, aber die eher harmlose Form der Besessenheit zu. Das "in Besitz nehmen" durch einen Obsessor. Die Bezeichnung "in Besitz nehmen" von Personen durch Obsessoren trifft eigentlich nicht zu. Es handelt sich vielmehr um ein Anheften an oder in den Energiekörper eines lebenden Menschen, wobei durch das Anheften dem Opfer entzogen wird bzw. durch Zufuhr emotional geprägter Energien eine Beeinflussung erfolgt.

Der Obsessor

Hierbei handelt es sich um Seelen Verstorbener, welche sich nach ihrem Tode nicht ins Licht (Himmel/Gottesnähe) oder in die Finsternis (Hölle/Gottesferne) führen lassen. Aus folgenden Gründen ergreift eine solche Seele Besitz von einem Menschen:

  • übermäßiger Hass
  • Rachegefühle
  • übermäßige Liebe
  • Machtdenken
  • übermäßiges Besitzdenken

Ein Obsessor verfügt über drei Arten der Beeinflussung seines Opfers:

  • er behindert die Energieaufnahme
  • er zieht selbst Energie ab (teilweise, um seinen eigenen Energieverlust auszugleichen)
  • er beeinflusst sein Opfer, indem er seine Gedanken oder Gefühle bei der Energieaufnahme seines Opfers mit einfließen lässt.

Aber welche Motivation ist dafür verantwortlich, dass ein Obsessor von seinem Opfer Besitz ergreift?

Sicher können wir uns vorstellen, dass ein Verstorbener noch über seinen Emotionalkörper verfügt, d.h., über den Körper, welcher der Sitz der Gefühle ist. Sollten also Gefühle wie Rache und Hass bei diesem Verstorbenen vorherrschen in Bezug auf eine bestimmte Person, so ist es wahrscheinlich, dass er im Zustand der Körperlosigkeit (bezogen auf den physischen Körper) - diesen Zustand ausnutzend - Besitz von der Zielperson ergreift, um dieser zu schaden. Ein ähnliches Phänomen stell tdie übermäßige, besitzergreifende Liebe dar, wobei der Verstorbene seine Zielperson nicht loslassen möchte. Hierbei spielt auch das Gefühl von Eifersucht noch eine Rolle. Bei Obsesoren mit übermäßigem Besitzdenken handelt es sich um Verstorbene, welche sich nicht von erworbenen Hab und Gut trennen wollen. In der Regel handelt es sich um sogenannte ortsgebundene Obsessoren, welche sich bei diesem Hab und Gut, z.B. bei einem Haus, aufhalten und ihre benötigte Energie von Personen in dieser Umgebung abziehen. Diese sind somit nicht personen- sondern besitzgebunden. Dieser Besitz wird unter Umständen heftigst verteidigt, sofern lebende Personen dieses Hab und Gut für sich in Besitz nehmen wollen. Diese Verteidigung führt zu einem Phänomen, welches unter dem Begriff "Poltergeist oder Spuk" in der Wissenschaft, im Bereich der Parapsychologie, Einzug gefunden hat. Der Obsessor verteidigt hierbei seinen Besitz durch Lärm und/oder durch Bewegen/Werfen von Gegenständen aller Art.

Obsessoren stellen die häufigste Form von Besessenheit in der Bevölkerung dar. Auf Grund der emotionalen Motive der Obsessoren, meist stammend aus zwischenmenschlichen Beziehungen, können wir davon ausgehen, dass jeder Dritte mit einem oder mehreren solcher Obsessoren behaftet ist.

Es gibt einige "Techniken" um solche Obsessoren zu entfernen. Am bekanntesten ist die "Lichttechnik" und die Marinho - Technik. Die "Lichttechnik" lehre ich in meinem Seminar "Ausbildung zum Lichtarbeiter". An diesen Übungen nehmen auch Obsessoren teil. Wir arbeiten dabei mit Obsessoren, die Menschen und Orte besetzt halten. Die meisten dieser Obsessoren sind, nach unserer Arbeit, voller Freude, dass sie nun endlich "gehen" dürfen.

Oftmals kommen zu mir Personen, die mit solch einem Obsessor behaftet sind. In meiner Praxis bevorzuge ich eine Technik aus dem atlantanischen Arolo - Tifar.

Die Technik zum Entfernen von Obsessoren, die auch von Laien durchgeführt werden kann, ist die Lichttechnik. Sie erfordert aber ein intensives Lernen.

Über die Wesen, die einen Exorzismus benötigen um sie zu entfernen, möchte ich hier nichts schreiben.

   
© Praxis für geistiges Heilen - Jürgen Pitten